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Morgentau
Leistungen / Farbpsychologie:
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DIE PSYCHOLOGIE DER FARBEN

Farbenfroh, aber nicht bunt - Ihr Innenarchitekt in Berlin

Materielle Gegenstände haben keine Farbe, sie besitzen lediglich Oberflächeneigenschaften, welche farbiges Licht (Sonnenlicht oder Kunstlicht) in bestimmten Bereichen des sichtbaren Lichtes (380-780 Nm) absorbieren oder reflektieren. Das reflektierte Licht trifft auf die Netzhaut des Auges, wird hier von den Zapfen (Farbwahrnehmung – rot, grün, blau) und Stäbchen (hell / dunkel) aufgenommen und vom Gehirn analysiert und interpretiert.

Die Interpretation, sprich die individuelle Wahrnehmung und Bewertung von Farbe, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Ausschlaggebend sind die kulturelle Prägung und die individuelle Erfahrung, die unbewusste Reaktionen und Erinnerungen hervorrufen. 
Durch die Prägung in unserem Kulturkreis, lassen sich verallgemeinernde Aussagen über die Wahrnehmung von Farbe treffen. Keine Farbe weckt ausschließlich positive oder negative Assoziationen. Vielmehr ergeben sich diese erst im Bezug zum Umfeld und durch den gezielten Einsatz.

Als einfaches Beispiel sei die Wirkung von Blau (laut einer Studie von beta45 die Lieblingsfarbe von 38% der Deutschen) angeführt. Sie symbolisiert Sympathie, Harmonie, Freundlichkeit, Freundschaft, Treue, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Sehnsucht, Kälte, Kühle und Phantasie. Verwendet man ein tiefes Blau im Raum als Deckenfarbe, wirkt es drückend und beängstigend. An der Wand vermittelt es Tiefe und Ruhe, wirkt kontemplativ und entspannend.

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